Leseecke Einleitung

Leseecke - Einleitung


Hallo und willkommen in der Leseecke!  \o-o/

In meinem Bücherregal hat sich in den letzten Jahren ungefähr 1,5m, mehr oder weniger Interessantes, zum Thema Hund an Literatur angesammelt. Die guten Bücher habe ich verschlungen, die weniger guten versucht so weit wie möglich durchzudrucken. So manches ist hängengeblieben, vieles hab ich leider wieder vergessen.

Um dem Vergessen Einhalt zu gebieten gibt es nun - völlig uneigenützig - diese Leseecke :)

Ich werde hier also diverse Zitate und Passagen sammeln, die hoffentlich nicht nur ich interessant und (be-)merkenswert finde.

Viel Spass beim Stöbern!

 

 

 


 

Knurren - M. Pietralla

Knurren

Seite 98

Aggression in Form von Drohen wird von vielen Hundehaltern als Frechheit des Hundes, als Dominanzgebaren, das man sofort unterdrücken muß, gesehen.
Ich sehe das anders. Es gibt etliche Hunde, die mich Nase kräuselnd, knurrend oder schnappend oder auch nur durch plötzliches Versteifen bedroht oder genauer gesagt gewarnt haben. Ich war, wenn auch manchmal erschrocken, doch sehr dankbar dafür.
... Das Dümmste, was man tun kann, ist, einem Hund das Knurren oder Drohen zu verbieten, wie immer das auch erfolgen soll. Er wird dann ohne Vorwarnung beißen, wenn die Situation danach ist. Wir sollten ihn vielmehr erfahren lassen, dass keine Notwendigkeit zu einer intensiveren Drohung oder gar Attacke besteht.
Man kann die Drohung ignorieren und ruhig verharren, bis der Hund aufgibt. Man kann ein wenig zurückweichen und ihn so etwas beruhigen. Aus der Situation ist er jedoch nicht zu entlassen. Sonst haben wir einen Hund, der beginnt, Drohen mehr une mehr al Kontrollwerkzeug einzusetzen.


 

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  • Mein Clickertraining - Martin Pietralla

    Martin Pietralla schöpft aus seiner langjährigen Erfahrung bei der Betreuung von Hunden. Mangelnde Sicherheit und Umwelterfahrung, keine oder falsche Erziehung eines Hundes sind Ursachen für das Entstehen von Problemen. Negative Erfahrungen nehmen diesen Hunden meist das Vertrauen gegenüber Menschen und/oder Artgenossen. Gerade hier ist der Clicker ein geeignetes Hilfsmittel in der Therapie - durch Lob und Motivation zum richtigen Zeitpunkt und "auf Distanz". Eine erfolgreiche Anwendung setzt ein solides Wissen über Hunde voraus, das in diesem Buch, durchsetzt mit vielen Fallbeispielen, vermittelt wird.